Die Junge Wilde

Hervorgehoben

Herztlich Willkommen auf der Seite von Die Junge Wilde!

Die Junge Wilde ist ein monatlich stattfindendes, offenes BDSM und Kinky-Community-Treffen in Köln. Wir sind die SMJG-Alumni Rheinland, der BDSM-Stammtisch für junge Kinkster ab 18 Jahren aus Köln, Bonn und Düsseldorf.

Meist treffen wir uns am ersten Freitag eines Monats ganz normal in einer Bar oder einem Café in Köln. Bei besonderen Anlässen auch schon Mal zum Grillen von Bonn bis Dortmund. Schaut mal zu unseren Terminen, da wisst ihr immer, was gerade geplant ist.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommt einfach vorbei und setzt euch daneben oder dazu. Wir treffen uns in normaler Straßenkleidung, aber ihr erkennt uns am Einhorn und am Bündel Seil auf dem Tisch 😉

Die Treffen sind immer sehr entspannt und bieten den Besuchern Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Neueinsteigern wollen wir den Zugang zu BDSM erleichtern und mit Rat und Informationen zur Seite stehen. So lassen sich leicht erste Kontakte knüpfen und nicht selten entstehen auch dauerhafte Freundschaften.

Egal ob hetero-, a-, bi-, trans- oder homosexuell, egal ob dominant, switch oder devot, egal ob age-, pet- oder fire-player: Bei uns sind alle Kinks und Fetische willkommen.

Wir wollen in erster Linien einen Raum der Akzeptanz schaffen, um sich unter Gleichgesinnten wohl zu fühlen. Die eigenen Wünsche, Fantasien und Leidenschaften diskutieren und reflektieren. Erfahrungen sammeln und austauschen. Menschen begegnen!

RIGGOROS – Junges Fesseln!

Shibari NRW Kinbaku bondage bdsm

RIGGOROS – Junges Fesseln! Ist ein offener Fesseltreff für junge Leute aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Der Fesseltreff ist ursprünglich aus Die Junge Wilde und Teilen der SMJG an Rhein und Ruhr entstanden, agiert mittlerweile jedoch unabhängig. In Königswinter (bei Bonn) und Duisburg kann im zweiwöchigen Rhythmus das japanisch inspirierte Fesseln, Shibari und Kinbaku oder westlich geprägtes Bondage gelernt und erprobt werden. RIGGOROS „is the place to be“ für junge Seilinteressierte aus Köln, Bonn, Düsseldorf, dem Rheinland und Ruhrgebiet.

Wir sind wieder… Ach nee… doch nicht… :(

Als wir Mitte August die Wiederbelebung des Stammtisches geplant, uns im September eine neue Location gesucht und in Absprache mit dem Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Gastronom ein Hygienekonzept abgesprochen haben, war noch nicht abzusehen, in welchem rasanten Tempo die Pandemie wieder an Fahrt gewinnen würde. Schon die letzten Tage beschlich uns ein ungutes Gefühl bei der Entwicklung der aktuellen Zahlen und wir haben unser Hygienekonzept erneut umfassend diskutiert und erweitert. Heute nun (09.10.) hat die Stadt Köln gemeinsam mit der Bundeskanzlerin weitreichende „Lockdown“-Maßnahmen verkündet, die ab morgen in Kraft treten sollen. Aus diesem Grunde müssen wir erneut bis auf weiteres aussetzen.

Wir hatten uns schon sehr darauf gefreut, einige von Euch mal wieder zu sehen. Ääver et es, wie et es un et kütt, wie et kütt…

Bis dahin schaut doch mal beim SMJG-Alumni Ruhrgebiet ONLINE-Stammi auf Discord vorbei! Der findet jeden 3. Sonntag im Monat statt.

Bleibt Gesund und hoffentlich bis ganz bald!

Switch

Die Begriffe Dom und Sub oder Top und Bottom sind jedem vertraut. Nicht selten fragt man am Anfang einer Dynamik nach der Position des Partners. Man möchte herausfinden wie sich der Partner selbst identifiziert und einlebt. Die Rollen geben ebenso einen ersten Eindruck über die Vorlieben und Interessen. Auch wenn es Oberflächlich erscheint ist dies meist einer der ersten Anhaltspunkte darüber ob der Partner zu einem passt oder nicht.

Doch was ist jetzt ein „switch“?

Switches identifizieren sich nicht ausschließlich mit einer der beiden Positionen sondern können unter bestimmten Situationen beides jeweils für sich genießen.
Sie sind also manchmal Bottom und manchmal Top.

Wovon hängt das ab?

Das ist bei jedem unterschiedlich. Manche Switches können sich zu jeder Zeit in einer beide Seiten problemlos einfinden. Manchen fällt eines der beiden leichter und manche brauchen bestimmte Umstände um sich in eine der Position zu versetzen. Ausschlaggebend sind hierfür oft Einflüsse wie Stress, Stimmung, und Partner.

Prozentuale Verteilung?

Um ein genaueres Bild darüber zu bekommen welche der beiden Positionen dem Partner mehr gefällt, wird oft und passender Weise nach Prozenten gefragt. Was damit gemeint ist? Wenn jemand sich zb. zu 80% Top und 20% Bottom einordnet dann ist diese Person nur selten im Subspace und genießt das Top sein deutlich mehr. Die wenigsten Switches haben keine Präferenz und sind 50/50.

ALRIGHT SOWEIT! – Was kurzes zum Freitag.

FRAGE DES TAGES: Schreibt mal eure Prozente in die Kommentare interessiert mich mal ^^

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Queening

Oralverkehr gehört wohl zu den schönsten und intensivsten Zärtlichkeit-austauschen zwischen Personen. Dabei kann dieser ganz ohne oder mit Gefälle passieren und kann sowohl als dominanter als auch devoter Part genossen und gegeben werden.
Heute wollen wir euch über den weiblichen Facefuck auch Queening genannt auf klären -also schnallt euch an für den Femdom Cunnilingus.

-Was ist Queening?-

Beim Facesitting setzt sich die Domme auf das Gesicht des liegenden Subs, dabei kann sich auch mit den Oberschenkeln abgestützt werden. Der Sub performt währenddessen entweder freiwillig und selbstständig Oralverkehr mit Zunge und Lippen oder wird einfach aufgefordert seinen geöffneten Mund darzubieten und durch Reiten des Gesichts benutzt.
Diese Praktik kann auch bekleidet stattfinden und hat grade seinen Reiz, wenn der Sub versuchen muss durch die Kleidung zu gelangen.

-Was ist der Reiz?-

Bei dieser Form des Oralverkehrs, wird der Submissive Part zusätzlich auf seine Leistungen reduziert, außerdem ist es eine stolze aber erniedrigende Form der Befriedigung. Egal ob Sub irgendwann körperlich die Leistung bringen kann, man kann sich selbst zum Orgasmus reiten.
Bei geschicktem Umgang mit Gewicht und Druck, kann man zusätzlich Atemkontrolle nutzen.
Am Reizvollsten, ist allerdings die pure Erfahrung und Eintauchen in den Dominaten Part, eine umfassende Aufnahme von Anblick, Geruch und Geschmack.
Wenn der passive Partner dabei zu wenig Bewegung oder Interaktion zeigt, holt sich die Domme einfach ihre Befriedigung.
Um es in den Worten von Kink.com zu sagen:

Bottoms:

Bottoms can’t say why they enjoy queening because their faces are covered with Domme-ass and their mouths are full of pussy. If they could talk, bottoms might say they enjoy the darkness, the pressure and weight, and the textures and scents of a woman’s genitals, combined with feelings of being controlled, used, and put into a position of submission by their dominants.

Tops:

Tops like queening because their submissives’ mouths are full of pussy, (yay!) and thus, their subs cannot speak (okay, sure, yay!). Sometimes a dominant just needs a quiet moment and the only way to shut up a chatty sub is to find other ways to keep her sub’s mouth occupied. Besides that, tops may enjoy being able to control where their submissives’ tongues and lips touch them and the feeling of dominance that comes from literally sitting on someone’s face.

-Was zu beachten-

Tastet euch an diese Spielart erst ruhig über normalen Oralverkehr heran, ihr könnt euch auch zuerst nur auf Brust und Schultern des Gegenparts setzen und den Kopf mit den Händen dirigieren.
Wenn ihr das Gefühl habt, einen sicheren Rhythmus zu haben, lasst euch ruhig voll auf das Gesicht herab.
Ihr könnt hierbei zum Safeworden genau dieselbe Technik nutzen, wie bei der Atemkontrolle, also Hand auflegen und wegziehen bei Schwindel/Grenzen.

Ein Beitrag von Katkristall!

FRAGE DES TAGES:

Habt ihr queening schonmal ausprobiert? Was war euer Längster Versuch?

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Edging – Tease & Denial – Erregen und Verweigern

Tease and Denial gilt als Sammelbegriff für sexuelle Spiele, bei der der Top die Erregungen des Bottoms steigert und intensiviert, ohne jedoch den anderen den Orgasmus erreichen zu lassen. Diese Spielart ist besonders reizvoll um eure Grenzen zu erkunden und eure sexuelle Dynamik zu intensivieren, sie geht meistens mit dem sogenannten Edging einher.

-Was bringt Tease & Denial-

Es handelt sich um eine Form der Orgasmuskontrolle, sie bietet im Gegensatz zur Überstimulation den Vorteil, dass man die Zeit bis zu einem Orgasmus beliebig ausdehnt, anstatt eine Vielzahl in kürzester Zeit zu erzwingen, was viele Bottoms körperlich nicht leisten können. Wobei es nicht zwingend Qualität über Quantität ist.
Zusätzlich trainiert es den Bottom nur mit Erlaubnis des Tops zu kommen.
Den Partner immer wieder so lange zu stimulieren, bis dieser kurz vor dem Orgasmus ist und dann zu stoppen wird häufig auch als Edging (deutsch: Rand) bezeichnet. Diese Praktik steigert oft auch die Intensität des Orgasmus, man kann mit ihr aber auch einen versauten Orgasmus erzeugen.
Beim männlichen Geschlechtsorgan kommt es dabei oft zu einem starken auslaufen, was die Spielart auch besonders reizvoll in Kombination mit Erniedrigung macht. Durch diese gezielte Stimulation und anschließende Verweigerung kommt es bei Männern auch häufig zu einer gesteigerten Blutzufuhr in Penis und Hoden. Dies kann zu einer bläulichen Verfärbung des Hodens führen – sogenannte Blue Balls. Gleichzeitig kann es durch den Druckanstieg zu Schmerzen kommen.

-Wie teased man am besten?-

Im Allgemeinen geht es bei dieser Praktik darum, den Partner so lange zu erregen und heiß zu machen, bis dieser an den Rand eines Höhepunktes gebracht wird.
Das Teasen beschreibt das Aufbauen des Orgasmus, das Schöne bei dieser Spielweise ist, dass man als Top alles mögliche mit seinem Bottom ausprobieren kann, von Fingern, Vibrator, Reizstrom und jeder anderen Variation kann man die Lust so lange steigern, bis es kurz vor die süße Erlösung geht, um dann entweder schlagartig aufzuhören oder in seiner Ausführung so langsam zu werden, dass die Stimulation nicht mehr ausreicht.
Dabei bietet sich besonders die Kombination mit verbalem Spiel an, egal ob man seinen Bottom betteln, mit zählen oder sonstige begleitenden Aussagen mit sprechen lässt oder die Lust zusätzlich durch Dirty Talk steigert, bei dieser Technik ist alles möglich und sie verzeiht auch einige eventuelle Fauxpas.

-Und dann?-

Wie lange diese Technik durchgeführt und wie häufig die Orgasmen verweigert werden unterscheidet sich von Paar zu Paar und unterliegt keinen Vorgaben. Diese Spielart bietet sich auch besonders in Kombination mit Orgasmus-Verweigerung, Keusch-Haltung oder Penis- und Hodenfolter an.
Sie ist auch eine gute Erziehungsmethode um euren Sub darauf zu trainieren nur noch mit Erlaubnis zu kommen.
Allgemein geht es bei dieser BDSM-Praktik um Macht und Ohnmacht. Während der aktive Partner erregt, stimuliert und kontrolliert ist der passive Partner dem aktiven ausgeliefert.

Der gemeinsame erlebte Orgasmus ist dann der krönende Abschluss der Session.

-Wo sonst-

Tease and Denial bietet sich auch bei einem Spiel über die Entfernung an, also zum Beispiel per Chat oder am Telefon, dort lassen sich grade Szenarien lange hinziehen und das kleine „schreibt“ Symbol, kann sich in eine effektivere Folterwaffe verwandeln, als so manches Schlaggerät.

FRAGE DES TAGES:

Wie lange haltet ihr teases durch? Oder ist das garnicht erst was für euch?

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Konsens

Auch wenn man sich bei vielen Themen in BDSM darüber streiten kann was falsch und was richtig ist, da vieles persönliches empfinden und Geschmack ist. So gibt es doch eine ganz glasklare Sache. Die eine klare Grenze zwischen einer moralisch falschen (das muss ich nicht rechtfertigen) Vergewaltigung und einem Rollenspiel zieht. Es ist die Einvernehmlichkeit!

Was ist Konsens?

Einvernehmlichkeit ist die Übereinstimmung bestimmter Meinungen. Diese Übereinstimmung ist in unserem Alltag von großer Bedeutung! In den meisten Fällen äußert man sie bereits durch Körpersprache. Doch es gibt Bereiche, in denen reine Interpretation missverstanden werden kann! Solche Bereiche sind unter anderem Körperkontakt und jede art von sexueller Nähe! Das beinhaltet auch verbales!

Wie bekommt man den Einverständnis?

Ganz einfach
1. Sei kein Arsch
2. Habt Empathie!
3. Redet offen und ehrlich
4. Fragt bevor ihr handelt

Was bedeutet Ablehnung

Ganz einfache Liste:

  • Solltet ihr einfach fragen und ein NEIN bekommen, dann heißt das nein!
  • Sollte sich die Person entfernen, heißt das NEIN
  • Lenkt die Person vom Thema ab, heißt das NEIN!
  • Wirkt die Person unwohl oder unbehaglich- HEIẞT DAS NEIN

Wie geht man damit um?

Ganz einfach, ihr verhaltet euch wie eine vernünftige Person und nehmt es hin. Es liegt an euch die Entscheidung zu akzeptieren, ändert die Person ihre Meinung oder hat doch Interesse daran. Wird der Impuls von ihr ausgehen müssen.
Zusammengefasst: In BDSM findet Konsens eine sehr wichtige Rolle. Deswegen ist es umso wichtiger, dass man offen über Vorhaben und Aktionen redet. Wollt ihr was neues ausprobieren, dann besprecht es vorher. Das steigert die Vorfreude oft und man muss kein Rollenbruch haben.

FRAGE DES TAGES

Das ist ein sehr wichtiges Thema! Habe ich etwas zu ungenau erklärt oder habt ihr noch fragen dann unbedingt stellen! Gerne auch privat.

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Eine sehr ausführliche Perspektive auf das Thema Konsens und Konsens-Verhandlungen findet ihr ausserdem beim Fesseltreff RIGGOROS.

Brat

In der letzten Umfrage habt ihr Recht eindeutig gezeigt, dass viele mit dem Begriff wenig anfangen können. Übersetzt man ihn nun aus dem Englischen ins Deutsche steht man immer noch etwas blöd da… Was hat also eine „Göre“ mit bdsm zu tun?
Brats sind im Normalfall Subs, meist littles, denen es gefällt frech zu sein. Die meisten Brats genießen daran ihren Dom zu ‚reizen‘ und ihre Grenzen auszutesten. Das zumeist vom Dom daraufhin Konsequenzen folgen, ist einer der Reize für eine/n Brat.
Das Gegenstück zur Brat ist also der Brat Tamer. Zu deutsch Zähmer. Er findet Reiz daran, das rebellische Verhalten einer Sub zu Unterbinden und sie zu ‚brechen‘.
Dies erfordert meist viel Geduld und Mühe!

Kommen wir nun zum Brat-tamer:

Da ein Brat manchmal ganzschön schwierig sein und ordentlich Nerven rauben kann, kommt nun ein Teil dazu, wie man auf seinen Schützling auf schöne Weise auf dem richtigen Kurs hält.
-Worum geht es beim Brattaming-
Brattaming besteht daraus, einem Brat zu zeigen, dass es für Handeln Konsequenzen gibt. Gute Belohnungen aber auch Bestrafungen. Darin besteht im allgemeinen der Reiz für beide.

Erniedrigung

Sprechen wir zuerst über Degradation. Wie ich bereits vorher erklärt habe, besteht Degradation aus vielen verschiedenen Elementen. Wie verbaler oder symbolischer. Dabei können Accessoires, Bezeichnungen aber auch Verhaltensregeln – wie auf allen vieren Krabbeln – eingesetzt werden. Die meisten Brats haben eine gewisse Schwelle an Scham, bei der sie, wenn man diese übertritt, der Brat schnell ganz klein und zurückhaltend wird.
Erstrecht vor anderen ist diese Schwelle bei vielen schnell erreicht aus Angst, dass der/die/das Dom den Brat vor den anderen noch mehr demütigt. (Aber achtet darauf, dass wenn ihr andere einbezieht, diese ihren Konsens gegeben haben und damit umgehen können!)

Konsequenzen

Ist diese Schwelle sehr hoch oder kaum zu triggern, so bleiben einem immer noch viele Möglichkeiten! Zum einen die Androhung und Durchführung von passenden Strafen sowie das versprechen und geben von schönen Belohnungen!
Das führt den Brat dazu, dass er sich 2 mal überlegt ob es das Frech sein in einem Moment Wert ist. Einen Post zu Strafen gibt es ja bereits, ein Post zu Belohnungen kommt ^^.

Am Ende

Ein Brat bleibt ein Brat – darüber sollte man sich klar sein. Und egal was ihr macht, ihr solltet am besten den Genuß dabei haben ihn zu Tamen und nicht darauf hoffen das dieser Getamed bleibt. ^~^

FRAGE DES TAGES

Was ist eure Liebste Belohnung?
Snow: Ganz viel knuddeln

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Atemkontrolle

Oft angewendet, oft genossen, oft auch gefährlich! In diesem Post erfahrt ihr, was Atemkontrolle ist, was an ihr reizt und worauf ihr achten müsst, damit sie auf jeden Fall ein Erfolg ohne Ohnmacht wird!

Was ist Atemkontrolle überhaupt?

Zuerst einmal zum Generellen. Atemkontrolle umfasst das Versperren oder Kontrollieren der Atemkontrolle des Bottoms durch Hände, Gags, Wasser oder ähnliches. Die bekanntesten Methoden sind Choking (Würgen) und das Zuhalten von Mund und Nase.
(Ersteres wird später in einem anderen Post nochmal ausführlich erklärt da es dabei zu schweren Verletzungen kommen kann und die ein oder andere Technik genauer erklärt werden muss.)

Was reizt an Atemkontrolle?

Die Atmung ist für den Menschen ein wichtiger und unumgänglicher Bestandteil des Überlebens. Die Kontrolle über die eigene Atmung abzugeben erfordert nicht nur eine hohe Beherrschung der eigenen Reflexe und Instinkte sondern auch eine hohes Maß an Vertrauen. Vermutlich genau deswegen WEIL es nunmal auch Gefahren mit sich bringen kann, wenn der Dom nicht ordentlich mit dieser Verantwortung umgeht.

Sichere Atemkontrolle

Einer der großen Risikofaktoren ist, dass man Luft braucht, um zu reden oder sich zu wehren. Ist es also bereits zu spät, kann der Bottom kaum auf sich aufmerksam machen.
1. Ein Nonverbales Safeword – ich persönlich trainiere dafür im vorraus, dass der Sub mir durch Druck im Griff zeigt, wie nah er an seiner Grenze ist. Je fester er drückt, umso näher. Andere Zeichen können Klopfen oder das Bilden einer Faust/Handfläche sein! Sensibilisiert und Trainiert das!!
2. Langsam Herantasten! Überstürzt nichts und lernt euren Partner kennen.
3. Selbsttest. Bekommt erstmal ein Gefühl davon, wie lange ihr mit Vorbereitung und ohne Vorbereitung die Luft anhalten könnt.

Achtet immer darauf alles mit Vernunft und Verstand zu machen. Ich bin mir sicher, der ein oder andere kann mit den Tipps was anfangen und weiß nun mehr über Atemkontrolle! Bei Fragen bitte sofort stellen und euch nicht dumm fühlen. Oder besucht einen Stammtisch und tauscht euch mit erfahrenen BDSMlern aus.

FRAGE DES TAGES:

Benutzt ihr die Praktik? Wenn ja wie und wieso?

ext ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Knien

Knien ist eine der Positionen die vom Sub ausgeführt werden. Sie ist die bekannteste und beliebteste, hat jedoch verschiedene Formen. Das Knien an seinen dom anzupassen und perfekt zu können ist für viele ein Symbolisches Training, aber auch ein Pragmatisches.

Was hat knien für Vorteile?

Auf der einen Seite steht der direkte physiche Aspekt. Euer Sub ist automatisch kleiner als ihr, er muss also zu euch hochblicken und zeigt seine Unterordnung. Natürlicz kommt hinzu, das der kopf auf höhe des Schritts liegt. Auf der anderen Seite steht der Psychische Aspekt wie so oft. Training und das halten einer Position zeugt von Disziplin und Aufopferung. Der Sub lernt also etwas das dem Dom wichtig ist und verinnerlicht es.

Wie kniet man richtig?

Wie bei allen Positionen ist eine Individuallisierung von Vorteil und oft auch notwendig! Jeder kann andere Haltungen besser und angenehmer auf dauer halten. Achtet somit auf euren Schützling! Jedoch gibt es auch beim Knien einen Konsens den die meisten übernehmen:

  • Po auf die Hacken
  • Knie auseinander (in der Ö zusammen)
  • Brust raus
  • Kinn gerade
  • Hände hinter dem rücken verschrenken oder offen auf die Schenkel

Verschiedenes Knien zu verschiedenen Anlässen?

Tatsächlich benutzen viele Doms für verschiedene Anlässe verschiedene Abwandlungen. Ob knie zu. Kinn Runter, hacken zusammen oder auseinander. Da ist jedem eine vielfalt an Fantasie überlassen!

Hoffe der Post hat euch gefallen!
Frage des Tages: habt ihr bestimmtes Knien gelernt/lehrt? Und sogar verschiedene Varianten?

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Asexualität und BDSM

Zuerst, was ist Asexualität überhaupt?
Asexualität ist per Webdefinition die Abwesenheit sexueller Anziehung gegenüber anderen, fehlendes Interesse an Sex oder ein nicht vorhandenes Verlangen danach.
Dies schließt jegliche sexuelle Interaktion aber nicht aus und ist nicht gleichzusetzen mit Sexueller Abstinenz.

Was hat BDSM denn mit Sexueller Orientierung zutun?

Zwingend: NICHTS. Es ist jedem selbst überlassen wie er BDSM auslebt, und das kann auch eine nicht sexuelle Art sein. Sprich das reine Interesse an allem, was unter Bondage-Domination-Submission-Masochism fällt. Nirgendswo in dieser Abkürzung steht geschrieben, dass es sexuell ausgelebt werden muss. Somit kann man auch nur einzelne Aspekte genießen.

Wenn das klar ist, wieso dann dieser Post?

Vielen Menschen ist leider nicht klar, das BDSM mehr sein kann als nur eine Erweiterung zu Sex und ebenso, das Menschen die sich als Asexuell identifizieren auch sexuelle Interaktion haben können! Es ist also dennoch wichtig darüber zu reden und Vorurteile aus dem Weg zu räumen.

FRAGE DES TAGES:

Kennt, oder seid ihr sogar selber Asexuell?

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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Feedback

Öfters angesprochen, öfters betont, noch nie komplett erklärt. Feedback kennt jeder aus seinen alltäglichen sozialen Kontakten. Sei es dem Partner zu sagen, wie das Essen schmeckt, dem Kollegen, wie man seine Arbeit findet oder dem Mitschüler wie seine Präsentation war. Darüber speziell zu reden wird deswegen oft belächelt, ist doch nur Feedback, kann doch nicht so schwer sein.
Doch da irrt ihr euch wenn es um BDSM geht, und zwar sehr!

-Wieso ist Feedback so verdammt wichtig?-

BDSM ist für viele etwas neues, sei es nur das hereinversetzen in eine Rolle, das Austesten von ganz neuen Techniken/Dingen oder sogar das Akzeptieren und Kennenlernen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Für viele bedeutet diese neue Umgebung auch viel Stress und Unsicherheiten. Damit man lernen und sich bessern kann, sich wohl fühlt und an Sicherheit gewinnt, ist es wichtig, dass man nachher spürt, was man gut und was man noch nicht so super gemacht hat.

-Wie gibt man richtig Feedback-

Versucht es aus der Szene rauszuhalten. Keiner mag es ständig in Frage gestellt zu werden, wenn man mitten in seiner Rolle ist. Wenn etwas falsch läuft sollte das jedoch sofort angesprochen werden! Perfekte Zeit für Feedback ist also Aftercare und die Zeit davor, in der man ein bisschen über Pläne redet.

-Wie mit Feedback umgehen-

Im Grunde könnt ihr damit genauso umgehen wie im Alltag auch. Falls ihr jedoch findet, dass ihr zu wenig Rückmeldung bekommt, dann sprecht das Thema ruhig an oder fragt nach. Das ist kein fishing for compliments ^^

Text ursprünglich veröffentlicht auf rfbdsm.de

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